Die Kulturmanege ist ein lebendiger Möglichkeitsraum. Sie ist als Projekt von unten entstanden und soll ein Ort bleiben der gemeinsamen gestaltet wird. Nachbar*innen, Kinder, Jugendliche, Familien entfalten und Aktive in Moabit entwickeln das Programm – als Ort der Begegnung und Kreativität, der allen Menschen aus dem Kiez und darüber hinaus offen steht, die sich in Moabit kulturell einbringen, in Austausch treten, proben, präsentieren und ihre Ideen realisieren möchten.
Ds Veranstaltungsprogramm soll so vielfältig sein, wie die Mitwirkenden und das Publikum selbst. Menschen jeglichen Alters, Kulturen und Communities hören und lernen voneinander. Lebensrealitäten und Perspektiven werden sichtbar und verschaffen sich Gehör.
Die Kulturmanege ist somit Ideenschmiede, Treffpunkt und Bühne zugleich. Vormittags erleben Kinder aus Kitas und Schulen künstlerische Formate und kommen mit gesellschaftlichen Themen in Berührung. Nachmittags wird die Manege zum offenen Raum für eigenes kreatives Tun. Abends treffen sich Initiativen, Netzwerke und Gruppen, entwickeln Projekte, veranstalten Workshops, Podiumsdiskussionen oder nutzen die Bühne als Aufführungsort. Ein solidarisches Ermäßigungssystem ermöglicht Teilhabe und unterstützt die nachhaltige Finanzierung.
Dieser Entwicklungsprozess spiegelt die Vision und das Ziel der Kulturmanege wider: Im ersten Jahr entstehen tragfähige Strukturen, Netzwerke und Partnerschaften. Ein Programm- und Fachbeirat begleitet die inhaltliche Entwicklung, während Fördermittel, Fundraising und die Zusammenarbeit mit dem Bezirk die Grundlage für ein langfristiges, erfolgreiches Bestehen schaffen.
Schritt für Schritt wächst auf diese Weise die Kulturmanege zu einem kreativen Raum der Möglichkeiten, der Identifikation stiftet, Beteiligung ermöglicht und kulturelles Leben im Kiez nachhaltig stärkt.
